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24. Mai 2006: Zehn Jahre SeniorenNet Süd

Jubiläumsfeier Hundert Jahre SeniorenNet Süd 
„Hundert Jahre?“ Wieso denn das?  Geduld!

In dem Gewölbe des historischen Malzbodens des „Unions-Bräu“ Haidhausen waren nach 15 Uhr alle Tische besetzt. Bei Kaffee und Kuchen und durch die kluge Ausgabe von Namensschildchen waren das „who is who“ und damit auch die Zungen schnell gelöst.

Dieter Lang, der Sprecher des SeniorenNet, begrüßte Gäste und Mitglieder. Die Gästeliste zeigte deutlich die Verflechtung mit der Stadt München: Die Schirmherrin der Veranstaltung, Bürgermeisterin Christine Strobl, übermittelte ein Grußwort, in dem sie dieser Form des bürgerschaftlichen Engagements ihre stete Unterstützung zusicherte.

Dieter Lang dankt Ministerialrat Loibl für seine Glückwünsche zum JubiläumDie Stadtverwaltung, der Volkshochschulverband, das Mediencenter 50plus, das Bayerische SeniorenNetz Forum, das ASZ-Team, der SeniorenComputerClub München, Second Step und  Foto Video Sauter waren vertreten und beglückwünschten das SeniorenNet zu seinem Jubiläum. Frau Forchheimer von der MVHS, dem Verein von Anfang an verbunden, meinte gar, es müsse statt des 10-jährigen ein 100-jähriges Jubiläum sein, sei doch ein Kalenderjahr gleich zehn Computerjahre zu setzen. Wie wahr! Dass die SeniorenNet-Idee längst auch in anderen Städten gezündet hat, zeigten die Gruppen aus Berlin, Flensburg, Stuttgart, Kiel, Frankfurt, Wiesbaden, Rhein-Main, die  durch Abgeordnete vertreten waren oder Grüße übermitteln ließen.

Nach soviel Glückwünschen für die Zukunft und Lob für die Aktiven -  redlich verdientem Lob - war Zeit für Auflockerung durch einen Sketch.

Frau Janik, Kellnerin, und Herr Faschinger als Gast, beide einander (gast)freundlich zugetan, scheiterten aber an der Doppeldeutigkeit des Begriffs "eine Tasse Kaffee". Schließlich zerbrach die Tasse und zum Kaffeegenuss kam es nicht mehr. Viel Applaus.Viel Applaus für den Sketch mit Irmi Janik und Erich Faschinger

Dieter Lang griff nun tief in die Geschichte des SeniorenNet Süd: Bilder aus den Anfängen bis zur Gegenwart zeigten vor allem, dass außer der Begeisterung für eine Idee anfangs nichts - aber auch gar nichts - vorhanden war. Die Gründerväter seien hier noch mal namentlich genannt: Norbert Ruppenthal, Jürgen Schmidbauer und Wolfgang Köhler.
Frau Hossbach - ein Ass im Umgang mit Digital-Kameras und PC - stellte als Initiatorin eines Städtequiz die Kenntnisse des Publikums von Deutschlands Baudenkmälern auf eine harte Probe. Vor den verfremdeten Kollagen kapitulierten viele: Die humane Bilderkennungssoftware war zu langsam.

Chris Schäfer-Kirn (SN Stuttgart), Werner Sliwinski (SN Berlin), Bernhard Plumm (SNSüd)Aber manche – besonders bei den Gästen – errieten bis zu 19 von 27 Bildern. Respekt und Glückwunsch zu den wahrlich hochverdienten Preisen.

Welchen Fortschritt die Technik in den letzten Jahren gemacht hat, demonstrierte Herr Faschinger mit seinem Video-Film „SNS-Heute“. Überraschend die große Palette der Unternehmungen, die hier im Zeitraffer in Erinnerung gebracht wurden. Viele im Saal erkannten sich wieder in der einen oder anderen Sequenz des Films. Nicht zu reden vom handwerklichen Können in dieser Präsentation. Lust und Liebe zu dieser Sache waren offensichtlich reichlich vorhanden. Die Aufmerksamkeit und der Applaus waren entsprechend groß.

Nicht genug damit: Kurz danach stand Herr Faschinger erneut auf der Bühne mit einer erheiternden Einlage: Herrn Möllmanns braves Eheweib wollte auch mal ein Nachtlokal besuchen, jedoch ausgerechnet jenes, in dem ihr Mann als gefeierter Stammgast verkehrt.  Da können  böse  Überraschungen nicht ausbleiben.Ein Lob auch der Küche und dem Personal. Trotz Enge und ohne viel zu stören, wurden alle gut versorgt.Der Haidhauser Damenchor Silberner Mond
 
Der Höhepunkt nach dem Abendessen war der   Haidhauser Damenchor „Silberner Mond“. Aber nichts Haidhauserisches brachten sie auf die Bühne, sondern einen Schwall Berliner Luft. In kessem Outfit sangen sie Gassenhauer aus den Golden Twenties und den folgenden Jahren. Im Originalton flott vorgetragen, summte mancher Gast die heut noch populären Melodien begeistert mit. Vom  kleinen grünen Kaktus am Balkon spannte sich der Bogen über den Papagei, der keine harten Eier frisst, bis zur Bar am Nil und der Klara in der Sahara.
Viel Applaus und Zugaben.
Summa Summarum: Ein gelungenes Fest.

Stellvertretend für die Gäste und Mitglieder ein dickes Dankeschön vom Schreiber dieser Zeilen an die Aktivisten des SeniorenNet Süd für ihren tollen Einsatz. Text: Heinrich Roth. Fotos: Irmi Janik

Unsere Mitglieder haben die 10-Jahresfeier in Bildern festgehalten, die hier zu einer Diashow zusammengestellt sind.

Die Sonderausgabe des InfoBriefes zum 10jährigen Bestehen des SeniorenNet Süd können Sie hier als pdf-Datei herunterladen. Dazu muss der Adobe Reader auf Ihrem PC installiert sein.

 

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