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Wanderung am westlichen Staffelseeufer – Samstag 12.4.2014

Hannelore hatte wieder einmal eine blendende Idee und führte uns an den westlichen Staffelsee. Auch Petrus war sehr angetan, entgegen aller Wetterprognosen konnten wir uns über ganztägiges, wunderbares Wanderwetter freuen.

Fußgängerzone in Murnau

Los ging´s am Starnberger Flügelbahnhof. Der nagelneue, bestausgestattete Zug der Werdenfelsbahn, zum „Schnäppchenpreis“ von ca. 4 Millionen € (pro Waggon) kürzlich erworben und eingesetzt, startete pünktlich um 9:32, bereits 50 Minuten später erreichten wir unser Etappenziel Uffing. 10 wackere Wanderer waren diesmal mit von der Partie, erstmals am Samstag, für mich ein perfekter Tag für Bahnexkursionen und Ausflüge.

Google meint, in 2 ½ Std. wären die angegebenen ca. 13 km zu bewältigen. Er kennt uns nicht! Es gab genügend Gesprächsstoff, wunderschöne Aussichtspunkte zum Innehalten, Fotografen waren mit feinen Motiven beschäftigt. Und – wir entdeckten ein nettes Hüttchen, zum Glück war sein Besitzer nicht in der Nähe. So machten wir es uns an bereitstehenden Tischen und Bänken an seiner Rückseite eine Zeitlang gemütlich, packten in fröhlicher Runde Brotzeiten und Getränke aus.

Der besonders schöne Weg durchs Obernacher Moos blieb uns leider versagt, vom 1.3. – 15.10. jeden Jahres ist er gesperrt, ein Naturschutzgebiet der besonderen Art, Feuchtbiotop, Vogelbrutgebiete stehen hier auf der Schutzliste und so mussten wir uns auf einen Umweg einlassen. Herrliche Ausblicke auf die Ammergauer Alpen, oft noch schneebedeckt, von bläulichem Dunst eingehüllt, konnten ebenso begeistern wie Frühlingsblumen aller Art.

Für uns müde Wanderer stellte der bergige Rest des Weges vom Seeufer des Staffelsees in die Ortsmitte von Murnau nochmal eine Herausforderung dar. Hier gesellte sich auch Gisela zu uns, die von der angebotenen Möglichkeit Gebrauch gemacht hatte, bis Murnau durchzufahren und die Zeit bis zum Eintreffen der Gruppe auf eigene Faust geruhsamer zu gestalten. Da bieten sich u. a. Schiffsfahren, Museen oder kleinere Uferspaziergänge an.

LebensliniencheckUm 15 Uhr endlich am Ziel des Tages, dem Griesbräu in der Fußgängerzone angelangt, freuten sich einige von uns auf ein wohlverdientes, wenn auch verspätetes Mittagessen. Enttäuschung machte sich breit, da im Brauhaus lediglich Speisen an der Warmtheke angeboten wurden. Der benachbarte, schöne Brauereigasthof öffnet erst abends seine Tore. Keine Frage, das gute Dunkelbier floss reichlich in ausgetrocknete Kehlen, befeuerte unsere Fröhlichkeit. Wer seinen gut gefüllten Teller nicht ausreichend bewachte, musste schmunzelnd einigen Mundraub hinnehmen.

Gegen 17:30 erreichten wir wieder unser Millionendorf und blickten, mit Dank an Hannelore, die Initiatorin, auf einen rundum gelungenen Ausflugstag zurück. Bericht und Fotos: Renate Dowe