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Auf dem Jakobsweg von Benediktbeuern nach Kochel

Kloster Benediktbeuern Die Herbstwanderung führte die Mitglieder des SeniorenNet Süd am 14. November auf dem Jakobsweg von Benediktbeuern nach Kochel. Der 14. war ein Donnerstag, so war dieser Wochentag geeignet, dass auch ich mich an dieser Wanderung beteiligen konnte. Dieser Termin war dann auch so gut angenommen worden, dass sich dafür trotz der ungünstigen Wetterprognose doch 24 Wanderer am Hauptbahnhof eingefunden hatten. Nämlich 20 Frauen und 4 Männer; da sehe ich großen Nachholbedarf für uns Männer!

Mit der Regionalbahn fuhren wir um 09.32 Uhr von München über Tutzing und erreichten bereits um 10.28 Uhr Benediktbeuern. Es blieb uns eine kurze Gelegenheit zur Besichtigung des Klosters und der barocken Klosterkirche mit seiner ereignisvollen Geschichte, welche sich entsprechend dem ausgelegten Informationsmaterial bis auf das Jahr 725 datieren lässt.

Wir durchquerten die Klosteranlagen und wanderten auf dem Spatzenpointweg gegen Süden, teilweise auch an der Loisach entlang bis nach Kochel. Die Loisach entspringt bei Lermoos in Tirol und kommt hier erst gerade wieder aus dem Kochelsee.  Auf halber Strecke fing es dann an zu regnen, was  aber unsere Stimmung nicht trüben konnte. Auf die Wetterentwicklung waren wir eingestellt und entsprechend ausgerüstet.

Wie ich vernehmen konnte, entwickelten sich in den einzelnen Gruppierungen rege und inhaltsreiche Unterhaltungen in guter Stimmung. Schade war allerdings, dass die Sicht wegen Nebel und Regen stark eingeschränkt war. Bei sonnigem Wetter hätten wir eine traumhaft schöne Umgebung direkt vor den bayerischen Alpengipfeln wahrnehmen können.

Unser Weg führte uns dann in den Ort und da stand er schon, der Schmied von Kochel, als Statue – Symbol für Freiheitsliebe und Vaterlandstreue, bei diesem Wetter in Haferlschuhen und in Lederhosen vor dem Gasthaus „Zur Post“. Hier kehrten wir zum Mittagessen ein und nach einem weiteren kurzen Café-Besuch fuhren wir in zwei Gruppen wieder mit der Regionalbahn zurück nach München.
Bericht Albert Lehmeier – Foto Gisela Glass