SeniorenNet Logo Titelbild

Schriftgröße: A A A

 
Regionen Partner Forum Kontakt Impressum
Sie befinden sich hier: Infocenter -> Tipps und Tricks


Tipps und Tricks

Wie gut sind Virenscanner?
Die Fachzeitschrift c’t hat sich das anhand eines gängigen Bedrohungsszenarios angesehen. Die gute Nachricht aus dem Test: Es gibt Anti-Viren-Programme, die nahezu alle Versuche von Online-Kriminellen blockieren, sich auf einem Rechner einzunisten. Die Programme von Eset, Kaspersky und Trend Micro erkennen zwischen 96 und 98 Prozent aller Trojaner, die ohne Virenschutz auf dem Rechner gelandet wären. Die schlechtesten Testkandidaten schafften nur 54 und 67 Prozent, ein Drittel oder sogar fast die Hälfte aller Versuche wären erfolgreich gewesen. Gut zu wissen: Das Beste der kostenlos verfügbaren Programme – Avast Free Antivirus – schnitt noch mit „gut“ ab und erkannte 80 Prozent der verseuchten Dateien.

Es gibt indessen auch noch andere Wege, einen Computer zu infizieren, als über E-Mails. Webseiten etwa, auf denen eine tückische Fracht hinterlegt ist. Das Gemeine: Es reicht schon, sie bloß aufzurufen, um den Angriff auszulösen. Ob er erfolgreich ist, hängt davon ab, ob ein Virenprogramm anspringt oder ob Sicherheitslücken, die von den Angriffen ausgenutzt werden, geschlossen sind.

Außer ein aktuelles Anti-Viren-Programm zu nutzen, sollten vorsichtige Nutzer daher stets darauf achten, dass sowohl das Betriebssystem als auch die anderen verwendeten Programme auf dem neuesten Stand sind. Als besonders anfällig hat sich in der Vergangenheit der Reader von Adobe erwiesen sowie die Java-Software, auf der andere Programme aufsetzen. Besonders bei diesen Programmen sollte man darauf achten, die aktuellsten Versionen zu nutzen.

Zehn neue Hotspots in München
Die Stadt München rüstet weitere zentrale Plätze mit M-WLAN aus. An den zentralen Innenstadtlagen Marienplatz, Karlsplatz, Odeonsplatz, Sendlinger-Tor-Platz war seit eineinhalb Jahren Internet kostenlos und öffentlich verfügbar. Nun wurde das Angebot aufgestockt. Neu sind: Orleansplatz, Lehel, Harras, Münchner Freiheit, Marienhof, Wettersteinplatz, Giesinger Bahnhofsplatz, Rotkreuzplatz, Neuperlach Zentrum, Deutsches Museum. Damit soll aber noch nicht Schluss sein. Weitere Standorte sind bereits im Visier, die zu Hotspots werden könnten – etwa der Gärtnerplatz und der Viktualienmarkt.

Künftig sollen auch städtische Behörden und Wartezonen ans mobile Internet angeschlossen werden. Und so funktioniert das WLAN in München: Die Nutzung von M-WLAN ist ganz einfach. Auf dem WLAN-fähigen Endgerät im entsprechenden Menü nach verfügbaren Netzwerken suchen, „M-WLAN Free WiFi“ auswählen und bei Browserstart den Nutzungsbedingungen zustimmen. Ab hier steht M-WLAN unbegrenzt und kostenfrei zur Verfügung. Nach 60 Minuten erfolgt eine automatische Trennung, man kann sich jedoch sofort erneut einwählen – und das so oft man will.

So sieht das Logo aus:
WLAN-Hotspot in München

 

Sicherheitsrelevante Aktionen wie z. B. Online-Banking, Online-Shopping und die Weitergabe persönlicher Daten sollte man tunlichst vermeiden!

3D-Drucker
Ein 3D-Drucker (dreidimensionaler Drucker) ist ein Gerät, das dreidimensionale Werkstücke „aufbauen“ kann. Der Aufbau erfolgt computergesteuert aus einem oder mehreren flüssigen oder pulverförmigen Werkstoffen nach vorgegebenen Maßen und Formen (CAD – computer-aided design). Typische Werkstoffe für das 3D-Drucken sind Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken und Metalle.

Ursprünglich kommen 3D-Drucker aus der Industrie, wo Prototypen von Modellen oder einzelne Bauteile als Unikate hergestellt wurden. Auch Designer und Architekten verwenden 3DDruck schon seit Jahren. Nun erobern 3D-Drucker auch den privaten Bereich, denn inzwischen passen sie auch auf einen Schreibtisch. Man kann sie als Bausatz (ca. 700 €) oder als einsatzbereites Modell (von 900 bis 2300 €) ordern.

3D-Druck hat ein riesiges Potential – schon spricht man von einer industriellen Revolution. So experimentiert die NASA mit 3D-Essensdruckern, die im All ganze Menüs für die Astronauten herstellen sollen und in Zukunft soll gar eine ganze Mondstation per 3D-Druck entstehen. Eine Firma stellt mit 3D-Druck Pralinen her – ganz nach Geschmack der Auftraggeber. Überhaupt stehen personalisierte Nahrungsmittel ganz vorne bei den Forschungsprojekten. Andere Unternehmen drucken Raketenteile, Hörgeräte, Beinprothesen für Haustiere, Puppen, Geschirr, Handyhüllen oder Schuhe.
Auf der Seite von Pirate3D (http://pirate3d.com) wird man mit einem Video in die Funktion des Druckers und die Herstellung von Gegenständen eingeführt. Und bei der Hightech-Werkstatt FabLab München e.V. in der Elvirastraße 11 in Neuhausen kann man in Workshops die Funktion von 3D-Druckern und 3D-Laserscannern kennenlernen und ausprobieren (http://www.fablab-muenchen.de/).

QR-Code erstellen mit GOQR.ME
QR-Codes, kurz für Quick Response Codes („schnelle Antwort“), sind mittlerweile fast überall zu finden – egal ob in Zeitschriften, Werbeplakaten, dem Bahnticket oder auf Litfaßsäulen. Die Quadrate versprechen, mit einem Klick zusätzliche Informationen oder eine Adresse auf Ihr Smartphone zu holen.

Schon im  InfoBrief 71 haben wir von diesen pixeligen Quadraten berichtet. Ihre Anwendung muss aber nicht nur auf den geschäftlichen Bereich beschränkt bleiben. So können Privatpersonen einen QR-Code auf ihre Visitenkarte drucken, damit Empfänger ihre Kontaktdaten direkt mit dem Smartphone auslesen können. Auch Kleinanzeigen, Postkarten, T-Shirts oder Fotokalender lassen sich ebenfalls sinnvoll mit einem Code aufwerten.

Stellte es bislang für die Nutzer allerdings eine große technische Herausforderung dar, einen QR-Code zu erstellen, so kann er jetzt mit dem Webdienst GOQR.ME, der vollkommen kostenlos und in Deutsch ist, nach Lust und Laune seine eigenen QR-Codes erzeugen – egal, ob es sich um einfachen Text, einen Link auf eine Webseite oder ganze Visitenkarten handelt. Die Bedienung von GOQR.ME erschließt sich dem Nutzer einfach und intuitiv. Aus den Eingaben des Anwenders erstellt GOQR.ME dann  umgehend – und  ohne einen einzigen weiteren Klick – eine Vorschau, die rechts neben den Original-Daten angezeigt wird. Sie kann zum Testen sofort mit dem Handy abfotografiert werden, sofern man denn eins hat.

Wiederherstellungspunkt erstellen
Ihr Windows ist gerade optimal eingerichtet und läuft wie geschmiert? Das ist der richtige Zeitpunkt, um einen Wiederherstellungspunkt zu setzen.
Gehen Sie über „Start“ und tippen Sie „wieder“ ein. Wählen Sie aus dem Programmmenü den Eintrag „Wiederherstellungspunkt erstellen“.

Google-Suche zeitlich eingrenzen
Im Ergebnis einer Google-Suche kann man sich auch nur Treffer anzeigen lassen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums in den Google-Index aufgenommen wurden. Dazu ruft man www.google.de auf und gibt zuerst wie üblich einem Begriff ein. Danach klickt man in der Menüleiste am linken Rand unter „Mehr Optionen“ auf „Zeitraum festlegen…“. Bei „Start“ und „Ende“ die Datumswerte für den gewünschten Zeitraum eingeben und auf „Suche“ klicken. Weitere Links im Menü ermöglichen die Suche innerhalb des letzten Tages, der letzten Woche, des letzten Monats oder des letzten Jahres. Aus Com-magazin.

Internetwissen leicht verständlich
Für private Nutzer hat das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) seinen Internetauftritt https://www.bsi-fuer-buerger.de/ benutzerfreundlicher gestaltet. Die Navigation der neugestalteten Seite bietet einen „Brennpunkt“ mit den drei aktuellsten Warnmeldungen des Warn- und Informationsdienstes Bürger-CERT sowie eine Rubrik „Übersicht Schnelleinstiege“. Hier finden sich u. a. die Kategorien „Gefahren im Netz, Mein PC, Sicherheit im Netz“ mit vielen wertvollen Themen, die für den sicheren Umgang mit Computer und Internet wichtig sind.

Was passiert bei der Systemwiederherstellung?
Da Windows sich in einem Wiederherstellungspunkt merkt, wie Ihr PC beispielsweise vor zwei Wochen ausgesehen hat, kann das Betriebssystem bei Problemen den PC wieder in diesen Zustand zurückversetzen. Alles, was in diesen zwei Wochen an Ihrem PC geändert wurde – installierte Treiber, Programme und schwerwiegende Änderungen an den Systemeinstellungen – wird wieder auf den Punkt der Erstellung der Sicherungsdatei zurückversetzt. Für Ihren Computer ist es so, als hätten die vergangenen zwei Wochen niemals stattgefunden. Davon unangetastet bleiben, wie bereits gesagt, persönliche Daten wie Bilder, Dokumente, Videos, Musik etc. In Ausnahmefällen können zwar auch diese für Systemfehler verantwortlich sein; da dies jedoch extrem unwahrscheinlich ist, wird bei der Systemwiederherstellung darauf verzichtet.

So nehmen Sie eine Systemwiederherstellung vor:
Der einfachste Weg dorthin ist über das Startmenü. Unter Programme / Zubehör / Systemprogramme / Systemwiederherstellung finden Sie das in allen Windows-Versionen mitgelieferte Programm. Dort können Sie Systemwiederherstellungspunkte setzen und diese bei Bedarf wieder einspielen, um Ihr System in einen funktionierenden Zustand zu versetzen. Viele Anwender schrecken vor derartigen Eingriffen in ihr System zwar zurück, dies ist jedoch völlig unbegründet: Sie können durch das Anlegen von Wiederherstellungspunkten keinerlei Schäden am System verursachen.

Die Vorteile der Systemwiederherstellung:
Wenn  Sie  die  Wahl  zwischen  der  Formatierung  eines ganzen Laufwerks oder der Wiederherstellung des Systems mit nur wenigen Klicks hätten, dürfte die Antwort eindeutig sein. Auch eine Systemwiederherstellung benötigt eine Weile und kann, je nach System, gerne mehr als eine Stunde in Anspruch nehmen. Dafür haben Sie danach in den allermeisten Fällen auch wieder einen schnellen, funktionierenden Computer vor sich, ohne Programme neu installieren und Einstellungen erneut vornehmen zu müssen. Gerade dann, wenn Sie Ihren PC auch für die Arbeit benötigen, ist diese Zeitersparnis schon fast Gold wert.