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Besuch der Herrmannsdorfer Landwerkstätten am 27.09.2012

Unsere Führerin Frau Weisse links im BildDer Eber der ist missgestimmt,
weil seine Kinder Ferkel sind.
Nicht nur die Frau – die Sau – alleine,
auch die Verwandtschaft – alles Schweine.

Diese netten, humorigen Verse vom unvergessenen Heinz Erhardt kamen mir unwillkührlich in den Sinn, als wir – immerhin 23 Teilnehmer an der Zahl -, an den ersten Ställen der Schweinezüchtung der Herrmannsdorfer Landwerkstätten vorbeischlenderten.

Auf gehts zum zweistündigen RundgangUm es vorweg zu nehmen, zwei Besonderheiten hatten wir es zu verdanken, dass wir bei unserem 2-stündigen Rundgang noch nicht einmal die angekündigte Metzgerei, Käserei, Brauerei und Bäckerei besichtigen konnten. Es waren dies die fachlich versierten Auskünfte der Führerin, Frau Weisse, von den Landwerkstätten und die zahlreichen Fragen der Teilnehmer, die unsere Zeit angenehm verbrauchten. So beschränkten wir uns bei dem durchaus sportlichen und artgerechten Rundgang auf die Schweinezucht, die Hühnerzucht und teilweise die Lämmer- und Rinderzucht und den Gemüseanbau.

Artgerechte SchweinezuchtVor der Führung konnten wir uns beim Mittagessen von der tatsächlichen Qualität der Produkte überzeugen, die natürlich auch einen um ca. 30 % höheren Preis hatten, als er in normalen Gaststätten üblich ist. Auch die Produkte im angrenzenden Bio-Laden entsprechen den Preisen, die auch in den 15 Verkaufsstellen in und um München zu bezahlen sind. Eben Preise für Bio-Produkte, und – das bekamen wir glaubwürdig vermittelt – auch tatsächlich Bio-Produkte sind. Seriös erscheint uns diese Qualitätsfeststellung an einer einzigen Zahl: Auf insgesamt 110 ha werden monatlich maximal 250 Schweine herangezogen und geschlachtet. Ist die Nachfrage in den einzelnen Läden höher, so wird sie einfach nicht befriedigt.

Der Hofladen im HerrmannsdorferEs war so gut wie ein Tagesausflug, der nach Aussagen der Beteiligten gelungen war und der uns, vor malerischer Voralpenkulisse durch Schlamm und Mist zu bäuerlichen Gefühlen führte. Das Warenangebot im gut gefüllten Hofladen wurde genauso in Anspruch genommen wie das Aufsammeln von heruntergefallenen Äpfeln beim Warten auf den Bus, der uns wieder zurück zur S-Bahnstation nach Grafing brachte. In einigen Haushalten der Teilnehmer wird es wohl bis Weihnachten ausschließlich Apfelkuchen mit Wurst geben. Text: H.-W. Dünnebacke / Fotos: G. Glass

Im Picasa Bilderforum im Intern-Bereich finden Sie eine Bildreportage mit vielen interessanten Fotos und Kommentaren, die Edith Gräml zusammengestellt hat.