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Fotoseminar mit Lars Wunderlich

Unter der Donnersberger BrückeReportage  „Leben an der Donnersberger Brück’n“

Sie gilt als die hässlichste Brücke Münchens und zugleich als eine der verkehrsreichsten Europas und doch hat ihr Willy Astor einen Song gewidmet, den eine Gruppe von acht SeniorenNetlern im September 2012 an zwei Tagen fotografisch umsetzen wollte.

Lars Wunderlich und SeniorenNetlerNach einigen Erklärungen über Aufbau und Funktionsweise einer Digitalkamera und einer ersten praktischen Übung hörten wir uns Willy Astors Lied an und bekamen die Aufgabe, innerhalb von nur einer Stunde 30 – 40 gezielte Fotos rund um die Donnersberger Brücke zu schießen, die die Worte des Liedtextes interpretieren. Es war eine große Herausforderung in der kurzen Zeit bei tosendem Verkehr auf und unter der Brücke, Regenwetter und intensiver Renovierungsarbeiten die passenden Fotos zu machen. Nach einer Stunde trafen alle wieder am vereinbarten Treffpunkt ein.

Auswertung des BildmaterialsBeim nächsten Treffen eine Woche später ging es dann an die Auswertung des Bildmaterials. Dazu wurden die Fotos aller Teilnehmer über den Beamer gezeigt und besprochen. Wie unterschiedlich hatten die Fotografen und Fotografinnen das Thema jeweils eingefangen! Neben wiederkehrenden gleichen Motiven (flutender Autoverkehr auf der Brücke, Züge und Gleise, Bauarbeiter, Werbung auf Litfaßsäulen, bunte Fahrräder) fielen viele Bilder wegen ihrer Einmaligkeit und der individuellen Sichtweise ihrer Autoren besonders auf und kamen für die gemeinsame Präsentation schon einmal in die Vorauswahl.

Die Fotos werden in eine Reihe gelegtDann erfolgte die Feinauswahl – diesmal aber nicht am PC, sondern mit Papier und Schere. Lars Wunderlich hatte von den Bildern aller Teilnehmer Kontaktabzüge in der Größe von etwa 4,5 x 6 cm auf DIN A4 – Bögen ausgedruckt. Jeder musste nun seine Fotos sauber ausschneiden und diese Miniaturen nach Farben und Strukturen sortieren und danach die 5-6 besten und möglichst zum Song passenden Fotos auswählen.

Die Teilnehmer sind zufrieden mit ihrer ArbeitNun sollten die Fotos für die gemeinschaftliche Präsentation in eine durchgehende Reihe gelegt und dabei eine Linie gefunden werden, die mit einem tollen Aufmacher beginnt, einen Spannungsbogen in die Geschichte bringt, zum Songtext passt und den Betrachter, der nicht mit dabei war, unterhält und neugierig macht. Schließlich blieben 29 Fotos aus mehreren Hundert übrig. Merke: Weniger ist mehr!

Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass sie viel aus dem 1 ½ tägigen Fotoseminar gelernt haben und gerne mit Lars Wunderlich weitere Seminare machen möchten. Das Ergebnis des 1. Fotoseminars wird beim 127. Mitglieder-Treffen am 31.10.2012 präsentiert.
Ursula Roseeu