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Führung im Russisch-orthodoxen Kloster am 24. November 2016

Kloster des Heiligen Hiob in ObermenzingNur für Eingeweihte erkennbar befindet sich 100 m Luftlinie vom Schloss Blutenburg entfernt das russisch-orthodoxe Kloster vom Heiligen Hiob. Im Jahr 1946 fanden ursprünglich 40 russisch-orthodoxe Mönche Unterkunft in dem ehemaligen HJ-Heim. Heute leben im Kloster 8 Mönche, es untersteht der russisch-orthodoxen Auslandskirche und ist gleichzeitig Sitz des Erzbischofs Mark von Berlin und Deutschland.

Gemäß der Regel des Heiligen Berges Athos beginnt der Tag der Mönche vor dem Morgengrauen um 4 Uhr mit dem Mitternachtsamt und endet nach der Eucharistiefeier um 8 Uhr. Danach folgt je nach Wochentag ein Frühstückstee oder eine warme Mahlzeit, bevor die Mönche zu ihren Diensten auseinandergehen.Im Innern des Klosters

Unterbrochen von einer Ruhezeit von 12 bis 13.45 Uhr wird der Dienst bis 16 Uhr fortgesetzt. Darauf folgt die Zellenregel mit Zeit zum privaten Studium und um 18 Uhr die Vesper. Danach nochmals Gottesdienst und danach kehrt im Kloster Ruhe ein.

Weihrauch wird im Kloster hergestelltEine Hausdruckerei, Kerzen ziehen, eine Silberschmiede und die Herstellung von Weihrauch sind die Einnahmequellen des Klosters. Mönch Meliton, der uns führte, beantwortete auch geduldig alle Fragen zur Religion und zum Leben im Kloster. Es war ein interessanter Besuch.
Bericht: Manfred Kleeberger      
Fotos: Gisela Glass