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Frühjahrswanderung am 13. Mai in und um Freising

Freisinger MariendomDiesmal trafen sich 14 Wandersleut’ inklusive Regenschirm am Hauptbahnhof, um mit Hannelore in und um Freising zu wandern. Mit dem Zug ging es bis Freising Bahnhof und mit dem Bus noch ein paar Haltestellen weiter. Nach dem Aussteigen entschlossen wir uns, auf den Besuch der „Kleinen Wies“ zu verzichten, sondern direkt nach Weihenstephan zu marschieren.

Weihenstephaner SichtungsgärtenÜber einen schönen Waldweg, vorbei am alten Forsthaus der „Plantage“ ging es zügig voran. Beim Austritt aus dem Wald empfing uns ein riesengroßes – gelbblühendes Rapsfeld, welches wie ein Teppich vor uns lag. Den Duft der Blüten verschlang leider der Regen. Kurze Zeit später standen wir schon vor dem Eingang der berühmten Sichtungsgärten. Diese entstanden 1947 und wurden von dem Gartenbauwissenschaftler Richard Hansen gegründet.

Weihenstephan. Kochen macht glücklichWir hatten ca. 30 Minuten Zeit, um uns umzusehen. Eine Fülle von Kräutern, Gemüsepflanzen, Blumen und Stauden empfing uns. In meinem Bauch tanzten Schmetterlinge, als ich all die Pracht sah. Bunte Schmetterlinge waren allerdings nicht zu sehen, denn es nieselte immer noch.

Nun ging es hoch zum „Bräustüberl“. Hannelore hatte dort einen Tisch bestellt. Die Speisekarte sah sehr gut aus, die Bedienung war sehr freundlich und uns schmeckte das Essen – gut bürgerliche bayerische Küche – vorzüglich. Weiter ging es nach dem Essen den Klosterhügel hinunter und den Domberg wieder hinauf. Kalorien-Ausgleich!

Mariendom InnenansichtDer Freisinger Mariendom ist wirklich ein Kleinod. Man kann sich nicht satt sehen. Er wurde im 7. Jahrhundert vom Agilolfinger Herzog Theodo erbaut. Bitte selber nachlesen bei Freisinger Dom, mein Platz würde dafür nicht ausreichen, soviel Schönes zu beschreiben.

Nach der Besichtigung des Domes und innerlicher Einkehr gingen wir wieder zurück über den mit „ Isar-Steinen“ gepflasterten Weg in die Stadt. Hier trennte sich die Gruppe. Einige wollten nach Hause, andere Kaffee trinken. Meine kleine Gruppe, bestehend aus fünf Leuten, beschloss auch, sich noch ein bisschen umzusehen in der schönen Stadt.

Wir gönnten uns noch eine große Kugel Eis, besuchten die Korbinians-Kirche mit ihrem wunderschön bemalten Glasfenster. Leider kam es an diesem Tage nicht so richtig zur Geltung, weil keine Sonne schien. Der Glanz fehlte. Schließlich machten wir uns auf den Weg zurück zum Bahnhof und welch ein Glück, der „Alex“ kam 10 Minuten später. Er brachte uns ohne Zwischenhalt zurück nach München. Danke liebe Hannelore, sagen Dir die Wandersleut‘, es war wieder wunderschön.
Bericht: Elfie Grötschl
Fotos: Hannelore Pierer