SeniorenNet Logo Titelbild

Schriftgröße: A A A

 
Regionen Partner Forum Kontakt Impressum
Sie befinden sich hier: Berichte -> Weihnachtszauber Kufstein


Weihnachtszauber auf der Festung Kufstein

In der ExtraMeldung Nr. 45 vom 29. November 2015 stand:
Sa, 12. Dez., 09:20 Uhr: Fahrt nach Kufstein zum „Weihnachtszauber auf der Festung Kufstein und Weihnachtsmarkt im Stadtpark“ mit Hannelore Pierer.

Weihnachtszauber Festung KufsteinIch wurde immer wieder angesprochen, ob ich nicht eine Fahrt zu einem Christkindlmarkt organisieren möchte. Also habe ich mich schlau gemacht, mich umgehört und im Internet recherchiert, um ein schönes Ziel auszusuchen. Weihnachtsmärkte gibt es ja aller Orten und der Andrang ist meist sehr groß. Die Fahrzeit sollte sich auch in einem vernünftigen Rahmen halten. Meine Wahl fiel auf Kufstein, zum einen, weil der Zug uns in einer guten Stunde ans Ziel bringen würde, doch vor allem, weil die Website der Stadt Kufstein über den  „Weihnachtszauber“ auf der Festung Kufstein vielversprechend klang.

Das dachten sich offensichtlich auch die TeilnehmerInnen, als sie sich zu dem Ausflug anmeldeten. Und, welch schöne Überraschung! Unter den 17 SNSler-Innen waren diesmal sechs Männer, worüber die Gruppe sich sehr freute, dass sich mehr männliche Mitglieder als sonst angemeldet hatten und mit ins winterliche Österreich fuhren. Pünktlich um 9.40 verließ der „Meridian“ den Holzkirchner Bahnhof. Ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht, wie lang doch die 200 m sein können bis zum Gleis 10, und war hoch erfreut, dass alle Angemeldeten pünktlich am Gleis waren. Um 11 Uhr hatten wir Kufstein erreicht und waren auch gleich auf der Brücke über den Inn. Die Festung immer im Blick.

Blick auf KufsteinNach kurzem Fußmarsch waren wir an der Kasse, hatten unsere Tickets erstanden und machten uns – entweder zu Fuß oder mit dem Aufzug auf den Weg nach oben. Schon beim Hochgehen gab es immer wieder schöne Ausblicke auf das Städtchen unter uns, den Inn und die gegenüberliegende Bergwelt.

Der Kufsteiner „Weihnachtszauber“ ist nicht der herkömmliche Christkindlmarkt. Abseits von Kitsch und Kommerz steht der Weihnachtszauber ganz im Zeichen von Tradition und Ursprünglichkeit.

In den Kasematten der Josefsburg und im Freiareal der Festungsarena wurde viel heimisches Kunsthandwerk angeboten, es hat sich als Fundgrube für ausgesuchte Geschenke herausgestellt. Für die kleinen Gäste gab es die Weihnachtswerkstube und Weihnachtsbackstube.

Die Sonne lachDie Gasse zum Auracher Löchlte den ganzen Tag. Sie freute sich über unseren Besuch und tauchte das Städtchen in mildes Winterblau. Trotz Sonne wollte die Temperatur nicht über die 5-Gradgrenze steigen. Die winterlichen Temperaturen beeindruckten die 17 SNSlerInnen nicht im Geringsten. Durchgefroren, die Hände reibend, tröpfelten nach und nach die Einzelnen im „Auracher Löchl“ ein, wo ich ab 15:30 Uhr einen Tisch bestellt hatte.

Ein riesengroßer Tisch in einem Nebenzimmer war für uns gedeckt. Der Raum war damit völlig ausgefüllt und wir 17 hatten gerade Platz, doch die Enge tat der fröhlichen Stimmung keinen Abbruch – ganz im Gegenteil. In geselliger Runde, fröhlich erzählend, genossen wir die Wärme und das Essen und Trinken.

Blick auf die erleuchtete Festung KufsteinWir hatten uns entschlossen, den 18-Uhr-Zug nach München zu nehmen. Rechtzeitig, damit auch noch Zeit bleibt, um das ein oder andere Foto von der beleuchteten Burg und der weihnachtlichen Dekoration „zu schießen“, machten wir uns auf den Rückweg zum Bahnhof. Die Kälte, die Anstrengung des ausgiebigen Ausflugs, das Essen und Trinken, hatten ihre Spuren hinterlassen. Wir waren froh, dass wie alle einen Sitzplatz bekamen und uns auf der Fahrt ausruhen konnten.

Letztendlich hat es sich wieder bewahrheitet: Es lohnt sich, jede ExtraMeldung ausgiebig zu studieren, denn es gibt nicht nur die tollen Tipps des Infobrief-Teams in Sachen Computerei, sondern hin und wieder kommt ganz unerwartet eine Ankündigung dieser Art.

Text: Hannelore Pierer
Fotos: Gisela Glass