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Unsere Wanderung nach Wasserburg am 11. Juli 2014

Burganlage vom südlichen Ufer ausNoch am Morgen fiel genügend Nasses vom Himmel, sodass man schon mit dem Gedanken spielen wollte, Wasserburg – ohne uns – sämtliches Wasser allein zu überlassen. Für Abergläubische: 13 kann auch eine Glückszahl sein! So viele Mutige fanden sich nämlich am Bahnhof ein und bestiegen in München gutgelaunt den nagelneuen, dunkelblauen „Meridian“, der uns flugs nach Rosenheim brachte. Weiter ging´s per Bus nach Attel. Kurze Irritation, da kein Wegweiser zum Inn vorhanden.

Wandergruppe in Wasserburg am InnEin paar Meter ins Tal und schon standen wir vor dem empfehlenswerten Restaurant „Fischerstüberl“. Wer sich möglicherweise auf ein „Gabelfrühstück“ gefreut hatte, wurde „bitter enttäuscht“. „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Ca. 7 gemütliche Kilometer Wanderweg lagen vor uns, entlang wunderschönem, urtypisch, wild wucherndem Auwald, manchmal direkt am Ufer entlangführend. Sorge bereiteten vorab Beschreibungen, die von „alpinen Charakter, Steigungsabschnitten“ sprachen.

Der Kenner rieb sich dabei verwundert die Augen, kurzfristige Geländeveränderungen dieser Art kommen eher selten vor. Stellte sich schnell als „Ente“ heraus, einfach zu begehender, ebener Spazierweg, wie gewohnt, Irgend ein „Ungeheuer“, mag eine Blindschleiche gewesen sein, zeigte sich kurzzeitig.

Innbrücke mit BrucktorIm urwaldähnlichen Pflanzengewirr fehlten eigentlich nur ein paar herumturnende Äffchen. Am Ende der Strecke, in der Nähe des Stauwehres stießen wir noch auf die leider aufgelassene Bahnstrecke, nur ein witziges Schild wollte noch daran erinnern.

Wasserburg präsentierte sich in strahlendem Sonnenschein, blauer Himmel, kaum zu glauben. Ausgehungert und fast verdurstet steuerten wir die „Paulanerstuben“ in der Altstadt an, sonnige Terrassenplätze mit feinem Blick auf den vorbeifließenden Inn.

Fassaden am Inn mit Turm der Pfarrkirche St. JakobSo eine wunderschöne, bestens sanierte Altstadt wie die von Wasserburg, mit prächtigen Häuserfassaden, aber auch netten Geschäften, sehenswerten Kirchen, lässt Gruppen schnell auseinanderfallen, man hätte gelegentlich einen Suchhund benötigt. Oh Wunder, auch diesmal ging keiner wirklich verloren.

So machten wir uns vergnügt auf den reichlich umständlichen Heimweg: Bus nach Reithmering, Zug nach Rosenheim, nächste Bahn nach München. Auch bei dieser Wanderung kamen die Individualisten unter uns auf ihre Kosten, entweder Anfahrt per PKW nach Attel oder direkte Busfahrt nach Wasserburg, so konnte jeder ganz nach Gusto diesen Tag gestalten.

Unser Dank gilt der immer fröhlichen, fürsorglichen Hannelore, die unermüdlich organisiert und es an Ideen nicht mangeln lässt. Bericht: Renate E. Dowe. Fotos: Gisela Glass.