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Rundwanderung im Pfaffenwinkel am 7. Juni 2014

Die Wandergruppe in WeilheimEndlich hatte unsere fröhliche „Wandersfrau“ Hannelore wieder mal eine feine Wanderung für uns ausgesucht. Als hätte sie geahnt, wahrscheinlich verfügt sie über eine geheime Hotline zu Petrus, über welches Hochsommerwetter wir uns am Pfingstsamstag freuen konnten. Bei ca. 30° war der Weg einfach perfekt, nicht zu lang, keinerlei Steigungen, in Wassernähe und überhaupt… Ein fröhliches Grüppchen fand sich am Hauptbahnhof ein.

Die nagelneue Werdenfels-Bahn brachte uns in Windeseile nach Weilheim, der nie versiegende Gesprächsstoff hätte ohne weiteres bis zum Endpunkt Innsbruck ausgereicht. 18 wackere Wanderer machten sich gut gelaunt auf den Weg. Zügig durchquerten wir Weilheim, ein reizendes, lebendiges Städtchen. Vorbei an einem herrlichen Pfingstrosengarten erreichten wir nach 1½ Stunden gemütlichen Spaziergangs den netten Ort Polling.

Auf dem Weg von Weilheim nach PollingNicht nur unsere drei tapferen, unerschrockenen „Mannsbilder“ waren begeistert, als wir im verwunschenen Klosterhof hinter Glastüren zufällig einige Blicke auf manche der über 50 Oldtimer vom Typ „Daimler 300 SL“ werfen konnten. Gleich „ums  Eck“ wurde es gemütlich volkstümlich, der Pollinger Bauernmarkt feierte sein 100. Jubiläum, Steckerlfisch, selbstgebackene Kuchen, Ponyreiten und die von Kindern umringte Kuh-Attrappe, die zum „Melken“ einlud, und manch anderes erfreute. Die örtliche Blaskapelle spielte auf, der Bürgermeister hielt eine kleine Rede und wir warfen sehnsüchtige Blicke in Richtung dazugehörigem Biergarten.

ADie ehemalige Klosterbibliothek in Pollingnschließend wartete „Kultur“ vom Allerfeinsten. Die prächtige Klosterkirche aus dem Jahr 1716 wurde bestaunt. Danach ging es weiter zum verborgenen Kleinod, die ehemalige Klosterbibliothek im neuklassizistischen Stil aus dem Jahre 1779, längst vor allem Musikfreunden bestens bekannt. Wurde sie doch nach umfassender Restaurierung 1975 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nicht nur wunderbare Konzerte oder Lesungen finden statt, dank einer außergewöhnlichen Akustik entstehen gelegentlich auch Mitschnitte für CD, Fernseh- und Filmaufnahmen. Die engagierte Schwiegertochter des tatkräftigen Erneuerers des herrlichen Saales machte uns in sehr lebendiger Art und Weise mit Geschichte und Gegenwart des außergewöhnlichen Gemäuers vertraut.

Ansehnliche Portionen erfreuten uns, schmackhaft, kaum zu bewältigen.Was wären unsere Ausflüge und Wanderungen ohne das  „Sahnehäubchen“ „Einkehrschwung“? Nur wenige Schritte entfernt wartete die „Alte Klosterwirtschaft“ auf die hungrigen Ausflügler. Sie wurden nicht enttäuscht. Ansehnliche Portionen erfreuten uns, schmackhaft, kaum zu bewältigen. Statt eines Mittagsschlafs machten wir uns tapfer auf den Rückweg, der uns entlang der Ammer noch  einmal in die nette Altstadt von Weilheim führte. Zu unserem Glück hatten wir die Wahl zwischen einigen Cafés, wo wir relaxt und fröhlich diesen wunderschönen Wandertag ausklingen ließen. Wir  freuen uns schon auf die nächsten „Outdoorvergnügen“, am liebsten gleich und sofort … Bericht: Renate Dowe. Fotos: Edith Gräml.